Smart Green Tower wird zum Energieerzeuger
Energiequelle Gebäudefassade - In der City von Freiburg entsteht der Smart Green Tower. Das 51 m hohe Gebäude bietet Räumlichkeiten zum Leben, Wohnen und Arbeiten. Eine Gebäudehülle aus Photovoltaik-Modulen erzeugt je nach Solareinstrahlung über die Photovoltaik-Anlage mehr Energie als direkt verbraucht werden kann. Um den überschüssigen Strom zu nutzen, setzen die Planer auf eine flexible interne Energiespeicherung mittels Lithium-Ionen Batterien. © Frey Gruppe
>> mehr lesen

Chlorherstellung an das Stromangebot anpassen
Chemieindustrie unterstützt Lastmanagement - Die chemische Industrie ist der zweitgrößte Stromverbraucher innerhalb der deutschen Industrie. Wissenschaftler untersuchen nun am Beispiel der energieintensiven Chlor-Alkali-Elektrolyse, in welchem Umfang dieser Prozess zum Lastmanagement des Stromnetzes beitragen kann. Dafür muss die Produktion an das schwankende Stromangebot angepasst werden. © Covestro
>> mehr lesen

Solar-Decathlon-Wettbewerbe kompakt
Datenbank Plusenergiegebäude - Der Studentenwettbewerb Solar Decathlon fordert von den teilnehmenden Teams die Entwicklung eines komplett solar versorgten Wohnhauses. In den bisher 13 Wettbewerben entstanden bereits mehr als 250 Gebäude. In allen steckt eine geballte Ladung Forschergeist, sie sind vergleichbar und gut dokumentiert. Eine frei zugängliche Online-Datenbank bietet jetzt einen Gesamtüberblick und den Rahmen für eine systematische Auswertung der Innovationen und Ergebnisse. © Team Ecolar der HTWG Konstanz
>> mehr lesen

Blindleistungsmanagement in der Praxis
Mittelspannungsnetze - Die Energiewende stellt Netzbetreiber vor neue Herausforderungen. Ein Aspekt ist dabei die Bereitstellung von Blindleistung. Im Stromnetz beeinflussen Blindleistungsflüsse die Spannungshaltung und Netzstabilität. Derzeit werden diese vorrangig von konventionellen Kraftwerken ausgeglichen. Mit der Abschaltung großer Kernkraftwerke benötigt das Stromsystem neue Lösungen. © thinkstock, moommama
>> mehr lesen

Solare Wärme reduziert Fläche von Erdwärmekollektoren
Wärmepumpensysteme - Bei Wärmepumpen mit Erdreichkollektoren bringen unverglaste Solarkollektoren als zweite Wärmequelle mehrere Vorteile. Der Flächenbedarf für die Verlegung von Erdreichkollektoren sinkt um bis zu 50 Prozent, ohne dass es zu einer Erschöpfung des Erdreichs oder kritischen Frostzuständen kommt. © ISFH, Institut für Solarenergieforschung, Emmerthal
>> mehr lesen

Jahresbericht präsentiert Highlight-Projekte
Energieforschung - Der in diesen Tagen erschienene Jahresbericht „Innovation durch Forschung“ des Bundeswirtschaftsministeriums präsentiert aktuelle Projekte und Ergebnisse der Forschungsförderung 2017 für die erneuerbaren Energien und Energieeffizienztechnologien mit Interviews, Highlight-Projekten, Statistiken und weiterführenden Informationen. © BINE Informationsdienst, Dr. Franz Meyer
>> mehr lesen

Wärmespeicher in Segmentbauweise hat sich bewährt
Abwärme wirtschaftlicher nutzen - Im Projekt OBSERW haben Wissenschaftler einen neuartigen oberirdischen Tankspeicher in kostensparender Segmentbauweise entwickelt. Dies erforderte eine vollkommene Überarbeitung konventioneller Speicherkonstruktionen und der Bautechnologie. Zahlreiche technische Probleme konnten gelöst werden, wie beispielsweise die temperaturbeständige Dichtung der Segmente. © Thorsten Urbaneck, TU Chemnitz
>> mehr lesen

Elektrische Kontakte kleben statt löten
Solarzellen – Neues Bearbeitungsverfahren - Um einzelne Hocheffizienz-Solarzellen zu verbinden, können diese jetzt im industriellen Maßstab geklebt statt gelötet werden. Die Technik ist marktreif. Dieses Resümee ihrer Forschungskooperation ziehen das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und der Anlagenhersteller teamtechnik. Neuartige Solarzellen mit temperaturempfindlichen Schichten können so schonend verschaltet werden. Auch bei kleinen Zelldicken unter 160 Mikrometer hat der geringere thermomechanische Stress entscheidende Vorteile. © teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH
>> mehr lesen

Smart Grid zu günstigen Kosten
Stromnetze für die Energiewende - Die gleiche Technologie, mit der seit vielen Jahrzehnten abends die Straßenlaternen angeschaltet werden, kann Stromverbraucher und dezentrale Erzeuger zu systemdienlichem Verhalten motivieren. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat gemeinsam mit Projektpartnern untersucht, wie sich auf Basis der Rundsteuertechnik dynamische Stromtarife übermitteln lassen. Dabei werden Börsenstrompreise mittels Tarifschaltzeiten über das regionale Stromnetz gesendet. © Fraunhofer ISE
>> mehr lesen

Verwaltungsneubau mit Plusenergiekonzept
Netzdienliches Gebäude - Die Stadt Freiburg lobte im Jahr 2013 einen Wettbewerb für den Neubau eines Verwaltungszentrums inklusive Rathaus aus, um ihre über das Stadtgebiet verteilten Behörden zusammenzufassen. Ziel war nicht nur ein architektonisch herausragender Entwurf, sondern auch ein Höchstmaß an Energieeffizienz. Das bei Inbetriebnahme gestartete Monitoring soll zeigen, ob der Betrieb des neuen Plusenergiegebäudes hält, was die Planung versprochen hat. © ingenhoven architects H.G. Esch
>> mehr lesen