Gießerei nutzt Abwärme des Schmelzofens
Hochtemperatur-Wärmespeicher - Forscher des ZAE Bayern entwickeln gemeinsam mit Industriepartnern ein kostengünstiges Energiespeichersystem für industrielle Abwärme. Es soll die Nutzung von diskontinuierlich anfallender Abwärme für Prozesse ermöglichen, bei denen dies aus wirtschaftlichen Gründen  bisher nicht gemacht wird. Jetzt hat die Umsetzungsphase begonnen. Im Frühjahr 2018 wollen die Wissenschaftler eine Demonstrationsanlage in Betrieb nehmen. Sie soll die Abwärme eines Gießerei-Schmelzofens der Metallindustrie als Prozess- oder Heizwärme bereitstellen. © ZAE Bayern
>> mehr lesen

Förderung Stromeffizienz und Abwärmenutzung
Industrie und Gewerbe - In der deutschen Energiebilanz entfällt rund ein Drittel der insgesamt verbrauchten Energie auf den Sektor Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Allein beim Stromverbrauch sind es rund 70 Prozent. Daher fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) innerbetriebliche Maßnahmen für eine höhere Stromeffizienz und die Nutzung von Abwärme. Seit September gelten neue, attraktive Bedingungen. © BINE Informationsdienst, Gerhard Hirn
>> mehr lesen

Energieeffizienter Schulneubau unter der Lupe
Plusenergiekonzept - Der energieoptimierte Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums in Neumarkt (Oberpfalz) nutzt Solarenergie und oberflächennahe Geothermie. Das erste Jahr im regulären Betrieb liefert gute Werte: Die Wärmepumpen tragen den geplanten Anteil zur Wärmeerzeugung bei, die Photovoltaikanlagen decken 35 Prozent des Stromverbrauchs für Gebäudebetrieb und Nutzung. Die Speicherung des PV- Stroms in einer Vanadium Redox Flow-Batterie führt im ersten Betriebsjahr nicht zur Steigerung des Eigenstrom-Anteils. Optimierungs-Potenzial gibt es auch beim Betrieb der Lüftungsanlagen. © Berschneider + Berschneider GmbH Architekten BDA + Innenarchitekten BDIA. Foto: Petra Kellner
>> mehr lesen

Ländliche Stromnetze kostenoptimal ausbauen
Netzausbau - Manch ein ländliches Verteilnetz gerät schon heute an seine technischen Grenzen, weil es immer mehr Strom aus Photovoltaik-, Windenergie- oder Biogasanlagen aufnehmen muss. Deshalb haben Wissenschaftler untersucht, mit welchen Ausbaukonzepten schwache Stromnetze zielgerichtet und kostenoptimal für die Energiewende fit gemacht werden können. Die Forschungsergebnisse mündeten in einen Planungsleitfaden für Netzbetreiber, der jetzt kostenfrei heruntergeladen werden kann. © Dr. Franz Meyer, BINE Informationsdienst
>> mehr lesen

Wettbewerbsgebäude wird zum Unilabor
Solar Decathlon Europe - Ein Studententeam der Universität der Künste und der Technischen Universität Berlin entwarf für den Wettbewerb Solar Decathlon Europe 2014 ein Plusenergiehaus. Das wird jetzt auf dem Campus Charlottenburg wieder aufgebaut. Es soll künftig als Seminarraum und Labor dienen. Nach kleineren Umbauten und mit ergänzter Messtechnik können die Studenten Energie-Monitoring am konkreten Objekt lernen. © UdK Berlin / VPT
>> mehr lesen

Neuer Heizkessel spart Abgasnachbehandlung
Holz schadstoffarm verbrennen - Ein neues Verbrennungssystem für Heizkessel ermöglicht eine effizientere Verbrennung und reduziert zugleich die staub- und gasförmige Emissionen. Dies reicht soweit, dass auch künftig geltende Grenzwerte ohne weitere Nachbehandlung eingehalten werden. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP entwickelten und erprobten den neuen Vergaserkessel gemeinsam mit dem Heizanlagenhersteller HDG Bavaria. © Dr. M. Aleysa/Fraunhofer IBP
>> mehr lesen

Erneuerbare zwischenspeichern
Dual-Ionen-Batterie - Wie lassen sich mehr erneuerbare Energien einsetzen, die gleichzeitig das Stromnetz stabilisieren? Dafür entwickelten Forscher am Batterieforschungszentrum MEET der Universität Münster ein neues Energiespeichersystem, das auf der Dual-Ionen-Batterietechnologie basiert. Die hohe Lebensdauer ist für stationäre Anwendungen Erfolg versprechend. © MEET
>> mehr lesen

Neue Klimadatensätze räumlich präziser
Testreferenzjahre - Mithilfe von Testreferenzjahren lässt sich in der Planungsphase das thermische Verhalten von Gebäuden bezogen auf einen bestimmten Standort bewerten. Der Deutsche Wetterdienst hat dafür im Rahmen eines Forschungsprojekts die Datenbasis verbessert, aktualisiert und Phänomene wie städtische Wärmeinseln und Höhenlagen direkt integriert. Für jeden Quadratkilometer des Bundesgebiets liegen jetzt solche Datensätze vor. © taikrixel/iStock/Thinkstock
>> mehr lesen

Spiegel-Fünfeck reflektiert die Sonne punktgenau
Neuer Heliostat für Solarturmkraftwerk entwickelt - In einem Solarturm-Kraftwerk lenken viele Spiegel – sogenannte Heliostaten – das Sonnenlicht auf die Spitze des Turms zum Receiver. Bisher haben Heliostaten eine viereckige Form. Nun entwickelten Ingenieure einen fünfeckigen Konzentratorspiegel. Diesen kombinieren sie mit einem kostengünstigen linearen Antrieb und einer neuen Steuerungssoftware. Jetzt werden fünf dieser Heliostaten auf Testplattformen in Jülich montiert und getestet. © sbp sonne gmbh
>> mehr lesen

Stadtquartiere proben die Energiewende
Förderinitiative Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt - Die Förderbekanntmachung „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) und Bildung und Forschung (BMBF) steht plakativ für den Bereich des energieoptimierten Bauens, Sanierens und Betreibens von Gebäuden sowie Energieinfrastrukturen in Quartieren. Nun wurden die sechs vielversprechendsten Vorschläge ausgewählt und zur Abgabe eines Förderantrags aufgefordert. © Ludmilla-Wohnpark GmbH
>> mehr lesen